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<title>Schiffsunfall</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Schiffsunfall</span></h1>
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<p>Ein <b>Schiffsunfall</b> (umgangssprachlich auch <i>Schiffsunglück;</i> <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a></span> <span lang="en-Latn" style="font-style:italic">ship accident</span>) ist ein <a href="Schadensereignis" title="Schadensereignis">Schadensereignis</a> im <a href="Wasser" title="Wasser">Wasser</a>, an dem ein <a href="Schiff" title="Schiff">Schiff</a> beteiligt ist. Schlimmstmögliches Ergebnis für das Schiff ist das <i>Sinken</i> des Schiffes oder andere Formen des <a href="Schiffbruch" title="Schiffbruch">Schiffbruch</a>. Rechtlich spricht man von einem <b>Seeunfall</b>, wozu bspw. auch Unfälle gehören, die Verletzungen, Sachschäden oder Umweltschäden verursacht haben.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Formen">Formen</h2></div>
<p>Vorkommnisse, die man als Seeunfall einordnet, sind unter anderem Todesfälle, schwere Verletzungsfälle sowie Fälle von vermissten Personen an Bord im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Schiffes oder Fälle, in denen die <a href="Schiffsbesatzung" title="Schiffsbesatzung">Schiffsbesatzung</a> erheblich gefährdet wurde. Weitere Schiffsunfälle sind Schäden durch Grundberührung, <a href="Havarie" title="Havarie">Kollision</a>, Feuer oder Explosion an Bord von Schiffen sowie durch Schlechtwetter. Darüber hinaus bezeichnet der Begriff Seeunfall auch technische Vorfälle, die die sichere Schiffsführung erheblich gefährden, oder Fälle von Umweltgefährdung oder Verschmutzung. Bei stärkerer Grundberührung kann es beispielsweise zum Auslaufen von <a href="Bunker%C3%B6l" class="mw-redirect" title="Bunkeröl">Bunkeröl</a> aus den Bunkertanks kommen, die teilweise im Doppelboden unterhalb der Wasserlinie liegen. In besonders schweren Fällen kann es auch zu einem Auseinanderbrechen des Schiffes kommen, wie z.&nbsp;B. bei der <i><a href="Amoco_Cadiz" title="Amoco Cadiz">Amoco Cadiz</a></i>, die 1978 vor der <a href="Bretagne" title="Bretagne">Bretagne</a> in einen schweren Sturm geriet, auf einen Felsen auflief und auseinanderbrach. Dabei liefen etwa 233.000 Tonnen <a href="Erd%C3%B6l" title="Erdöl">Rohöl</a> aus. Eine der weltweit schwersten <a href="Umweltkatastrophe" title="Umweltkatastrophe">Umweltkatastrophen</a> war die Folge.
</p><p>Selten kommt es zu einem Schiffsunfall, indem ein Schiff und ein U-Boot zusammenstoßen. Zum Beispiel versenkte das US-U-Boot <i><a href="Greeneville_(U-Boot)" title="Greeneville (U-Boot)">Greenville</a></i> im Jahr 2001 versehentlich beim Auftauchen das japanische Fischerei-Ausbildungsschiff <i><a href="Greeneville_(U-Boot)#Der_Ehime-Maru-Unfall" title="Greeneville (U-Boot)">Ehime Maru</a></i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Scheitern_vs._Stranden">Scheitern vs. Stranden</h3></div>
<p>Das <i>Scheitern</i> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a></span> <span lang="en-Latn" style="font-style:italic">foundering</span>) ist in der Schifffahrt ein Schiffsunfall, bei dem das <a href="Wasserfahrzeug" title="Wasserfahrzeug">Wasserfahrzeug</a> zerschellt. Das Schiff trifft auf <a href="Klippe" title="Klippe">Klippen</a>, <a href="Sandbank" title="Sandbank">Sandbänke</a>, <a href="Strand" title="Strand">Strand</a> oder <a href="Untiefe" title="Untiefe">Untiefen</a> oder ist am <a href="Ufer" title="Ufer">Ufer</a> festgefahren und wird so stark beschädigt, dass es von der <a href="Schiffsbesatzung" title="Schiffsbesatzung">Schiffsbesatzung</a> <a href="Man%C3%B6vrieren" title="Manövrieren">manövrierunfähig</a> verlassen werden muss.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch das <a href="Auf_Grund_laufen" class="mw-redirect" title="Auf Grund laufen">auf Grund laufen</a> gehört zum Scheitern. Im Gegensatz hierzu steht die <a href="Strandung" title="Strandung">Strandung</a>, die das Schiff weitgehend unbeschädigt lässt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Untersuchung">Untersuchung</h2></div>
<p>Zur Aufklärung von Seeunfällen dienen unter anderem sogenannte <a href="Voyage_Data_Recorder" title="Voyage Data Recorder">Voyage Data Recorder</a>, eine <a href="Flugschreiber" title="Flugschreiber">Blackbox</a> für <a href="Schiff" title="Schiff">Schiffe</a>.
</p><p>Bei allen schwerwiegenden Schiffsunfällen auf Schiffen in deutschen Hoheitsgewässern sowie auf Schiffen, die die Flagge der Bundesrepublik Deutschland führen, und bei Vorliegen eines „erheblichen deutschen Untersuchungsinteresses“, wird nach dem Unfall eine Untersuchung durch die <a href="Bundesstelle_f%C3%BCr_Seeunfalluntersuchung" title="Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung">Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung</a> durchgeführt. Stellt das in diesem Verfahren beauftragte Seeamt in der darauf folgenden Verhandlung eine Verfehlung –&nbsp;z.&nbsp;B. eine durch Alkoholeinfluss verursachte <a href="Havarie" title="Havarie">Havarie</a>&nbsp;– fest, so kann z.&nbsp;B. das Patent der verantwortlichen Person durch das Seeamt eingezogen werden. Der Einzug des <a href="Bef%C3%A4higungszeugnis" class="mw-redirect" title="Befähigungszeugnis">Befähigungszeugnisses</a> kann dabei befristet sein&nbsp;– in schweren Fällen erfolgt der Einzug dauerhaft. Bei minderschweren Vergehen verhängt das Seeamt zumeist ein Bußgeld. Da das Seeamt keine weiteren <a href="Strafrecht" title="Strafrecht">strafrechtlichen</a> und <a href="Zivilrecht" class="mw-redirect" title="Zivilrecht">zivilrechtlichen</a> Befugnisse hat, kann sich nach der Untersuchung durch das Seeamt noch ein gesonderter Prozess vor den einschlägigen Gerichten anschließen.
</p><p>Der besonders schwere Seeunfall der <a href="Herald_of_Free_Enterprise" title="Herald of Free Enterprise">Herald of Free Enterprise</a> mit 193 Toten in 1987 vor dem <a href="Hafen_von_Br%C3%BCgge-Zeebr%C3%BCgge" class="mw-redirect" title="Hafen von Brügge-Zeebrügge">Hafen von Zeebrügge</a> führte zu <a href="Herald_of_Free_Enterprise#Auswirkungen_auf_die_Tätigkeit_der_IMO_und_weiterer_Körperschaften" title="Herald of Free Enterprise">Auswirkungen auf die Tätigkeit der IMO und weiterer Körperschaften</a> in deren Ergebnis in 2004 die britische <a href="Health_and_Safety_Executive" title="Health and Safety Executive">Health and Safety Executive</a> und die <a href="University_of_Bath" title="University of Bath">University of Bath</a> in Kooperation zur <a href="Ursache" class="mw-redirect" title="Ursache">Ursachenforschung</a> auch im Themenfeld <a href="Arbeitsunfall" title="Arbeitsunfall">Arbeitsunfall</a> hier im Sinne von „Seeunfall“ in der Reihe HSE Books das Arbeitsbuch „Investigating accidents and incidents A workbook for employers, unions, safety representatives and safety professionals“ (kurz: „HSG245“)<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> mit ausgefeilten Fragebögen und Arbeitsblättern zur sogenannten „Adverse event analysis“ veröffentlichte (ein „step by step guide“ zur <a href="Unfallanalyse" title="Unfallanalyse">Unfallanalyse</a> mit erprobter <a href="Arbeitsmethode" class="mw-redirect" title="Arbeitsmethode">Arbeitsmethode</a> unter Anwendung von fünf Kategorien die von jeder „interessierten Seite“ in jeder <a href="Wirtschaftszweig" title="Wirtschaftszweig">Branche</a> genutzt werden kann), um mit der Zielstellung „Reducing Risks and protecting people“ zur Aufklärung einer <a href="Unfallursache" title="Unfallursache">Unfallursache</a> und damit verbundener Umstände des <a href="Einzelfall" title="Einzelfall">Einzelfalls</a> und ggf. auch zur Klärung von <a href="Haftung_(Recht)" title="Haftung (Recht)">Haftungsfragen</a> beizutragen.
</p><p>Von vier verschiedenen Seeunfall-Untersuchungsbehörden über eine Dekade von 2002 bis 2011 amtlich dokumentierte Unfälle wurden anschließend von der <a href="Cardiff_University" title="Cardiff University">Universität Cardiff</a> zur weiteren Auswertung analysiert und auf dem Seafarers International Research Centre Symposium 2013 präsentiert: Die Informationsbasis umfasste „…319 accident investigation reports published over a ten year period by four maritime authorities (from 2002 to 2011). Among these 319 accidents, 148 were investigated by the (UK) Maritime Accident Investigation Branch (<a href="MAIB" class="mw-redirect" title="MAIB">MAIB</a>), 110 by the Australian Transportation Safety Board (<a href="Australian_Transport_Safety_Bureau" title="Australian Transport Safety Bureau"> ATSB</a>), 43 by <a href="Maritime_New_Zealand" title="Maritime New Zealand">Maritime New Zealand</a>, and 18 by the (US) <a href="National_Transportation_Safety_Board" title="National Transportation Safety Board">National Transportation Safety Board</a> (NTSB)“. Die somit erste Studie der <a href="Cardiff_University" title="Cardiff University">Cardiff University</a> dieser Art zur Untersuchung des Seeunfallgeschehens vor dem Hintergrund des <a href="ISM-Code" class="mw-redirect" title="ISM-Code">ISM-Code</a> lieferte im Gesamtbild („Table 4: Overall Picture (all causes combined)“) Ergebnisse zu seiner fehlerhaften Umsetzung meist durch inadäquates <a href="Risikomanagement" title="Risikomanagement">Risikomanagement</a> in 146 Fällen von 319 Seeunfällen und darüber hinaus exemplarisch genannt inadäquate <a href="Risikokommunikation" title="Risikokommunikation">Risikokommunikation</a> in 81 Fällen sowie in 44 Fällen von 319 Unfällen in Verbindung mit <a href="Seafarer_Fatigue#Ursachenforschung" title="Seafarer Fatigue">Fatigue</a>.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rechtliches">Rechtliches</h2></div>
<p>Das <a href="Seesicherheits-Untersuchungs-Gesetz" title="Seesicherheits-Untersuchungs-Gesetz">Seesicherheits-Untersuchungs-Gesetz</a> (SUG) definiert für Zwecke des <a href="Arbeitsschutz" title="Arbeitsschutz">Arbeitsschutzes</a> von Beschäftigten auf <a href="Seeschiff" class="mw-redirect" title="Seeschiff">Seeschiffen</a> und des <a href="Umweltschutz" title="Umweltschutz">Umweltschutzes</a> in <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/sug/__1a.html">§&nbsp;1a</a></span> Nr. 1 SUG den Seeunfall als Ereignis, das den <a href="Tod" title="Tod">Tod</a> oder die <a href="Verletzter" title="Verletzter">schwere Verletzung</a> von Menschen, das Verschwinden eines Menschen von <a href="Mann-%C3%BCber-Bord-Man%C3%B6ver" title="Mann-über-Bord-Manöver">Bord</a> eines Schiffes, den Verlust oder die Aufgabe eines Schiffes, einen <a href="Sachschaden" title="Sachschaden">Sachschaden</a> an einem Schiff, das Aufgrundlaufen oder den <a href="Schiffbruch" title="Schiffbruch">Schiffbruch</a> eines Schiffes oder die Beteiligung eines Schiffes an einer Kollision, einen durch oder im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Schiffes verursachten Sachschaden oder einen Umweltschaden als Folge einer durch oder im Zusammenhang mit dem Betrieb eines oder mehrerer Schiffe verursachten Beschädigung eines oder mehrerer Schiffe zur Folge hat.
</p><p>Seeunfälle werden gemäß § 1a SUG in drei Kategorien eingeordnet:
</p>
<ul><li><i>Sehr schwere Seeunfälle</i> (SSU) haben den Verlust eines Menschenlebens, den Totalverlust des Schiffes oder eine erhebliche Umweltverschmutzung zur Folge.</li>
<li><i>Schwere Seeunfälle</i> (SU) sind Unfälle, die nicht unter „sehr schwerer Seeunfall“ fallen, aber eine Hilfeleistung von außerhalb des Schiffes erfordern. Dies können Feuer, Zusammenstöße, Grundberührungen, erhebliche Schiffsbeschädigungen oder Ähnliches sein.</li>
<li><i>(Weniger schwere) Seeunfälle</i> (WSU) sind jene Seeunfälle, die nicht in die beiden obigen Kategorien eingeordnet werden.</li></ul>
<p>Von der <a href="Bundesstelle_f%C3%BCr_Seeunfalluntersuchung" title="Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung">BSU</a> z.&nbsp;B. im Berichtsjahr 2009 untersuchte („Weniger Schwere“) Seeunfälle (WSU) bilden hinsichtlich der <a href="Unfallrate" title="Unfallrate">Unfallrate</a> einen Schwerpunkt und sind erfahrungsgemäß oft der <a href="Unfallrate#Allgemeines" title="Unfallrate">Unfallart</a> <a href="Personenschaden#Rechtsfragen" title="Personenschaden">„Personenunfall“</a> zuzuordnen. In der Statistik der BSU geführte „Personenunfälle“ können in der ggf. weiteren Aufarbeitung im Rahmen der <a href="Sozialgerichtsbarkeit" title="Sozialgerichtsbarkeit">Sozialgerichtsbarkeit</a> nach <a href="Personenschaden#Arten" title="Personenschaden">Art es Personenschadens</a> entweder einen „klassischen“ <a href="Arbeitsunfall" title="Arbeitsunfall">Arbeitsunfall</a> oder eine <a href="Berufskrankheit" title="Berufskrankheit">Berufskrankheit</a> mit der Möglichkeit auch von einer ggf. zutreffenden <a href="Berufsgenossenschaft_Verkehrswirtschaft_Post-Logistik_Telekommunikation#Unfall_und_Berufsunfähigkeit" title="Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation">„Wie-Berufskrankheit“</a> darstellen, was <a href="Arbeitsunfall#Rechtsfragen" title="Arbeitsunfall">zur Abgrenzung eine sozialrechtliche Beurteilung des Einzelfalles</a> außerhalb des Verantwortungsbereiches der BSU erfordert und –wie bei den Unfalluntersuchungen durch die BSU- ggf. in eine neue Richtung der <a href="Unfallanalyse#Allgemein" title="Unfallanalyse">Unfallanalyse</a> führt. Bagatellfälle werden nicht als Seeunfälle betrachtet, sondern als <i>Vorkommnis</i>.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Schiffssicherheitsgesetz (SchSG) bestimmt, welche Maßnahmen bei der Durchführung der jeweils geltenden internationalen Regelungen zur Schiffssicherheit und zum Umweltschutz auf See vorzunehmen sind, um die Sicherheit und den Umweltschutz auf See sowie den damit unmittelbar im Zusammenhang stehenden Arbeitsschutz zu gewährleisten (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/schsg/__1.html">§&nbsp;1</a></span> Abs. 1 SchSG). Es gilt gemäß <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/schsg/__2.html">§&nbsp;2</a></span> SchSG für <a href="Seeschiff" class="mw-redirect" title="Seeschiff">Seeschiffe</a> mit <a href="Flagge_Deutschlands" title="Flagge Deutschlands">Bundesflagge</a> und für <a href="Binnenschiff" title="Binnenschiff">Binnenschiffe</a>, die in einem deutschen <a href="Schiffsregister" title="Schiffsregister">Schiffsregister</a> eingetragen sind und für Schiffe unter ausländischer Flagge, mit denen <a href="K%C3%BCstenschifffahrt" title="Küstenschifffahrt">Küstenschifffahrt</a> betrieben wird oder die auf <a href="Seeschifffahrtsstra%C3%9Fe" title="Seeschifffahrtsstraße">Seeschifffahrtsstraßen</a> oder im seewärts angrenzenden Bereich des deutschen Küstenmeeres gewerblich eingesetzt sind. Wer demnach ein Schiff zur Seefahrt einsetzt, ist verpflichtet, für dessen sicheren Betrieb und insbesondere dafür zu sorgen, dass es samt seinem <a href="Zubeh%C3%B6r" title="Zubehör">Zubehör</a> in betriebssicherem Zustand gehalten und sicher geführt wird und dass die notwendigen Vorkehrungen zum Schutze <a href="Dritter" title="Dritter">Dritter</a> vor Gefahren aus dem Betrieb sowie zum Schutz der Meeresumwelt und der Luft vor Gefahren oder widerrechtlichen Beeinträchtigungen aus dem Betrieb getroffen werden. Dies umfasst auch, dass Personen, die in dem Schifffahrtsunternehmen und auf dem Schiff hierfür beauftragt werden, wirksam ausgewählt, angeleitet, unterrichtet, beobachtet und unterstützt werden (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/schsg/__3.html">§&nbsp;3</a></span> SchSG).
</p><p>Deutschland ist 1986 der <a href="Internationale_Seeschifffahrts-Organisation" title="Internationale Seeschifffahrts-Organisation">Internationalen Seeschifffahrts-Organisation</a> beigetreten, deren Ziel es ist, die Zusammenarbeit der Vertragsstaaten zur Verbesserung der Sicherheit auf See, der Leistungsfähigkeit der Schifffahrt und der Verhütung und Bekämpfung der Meeresumweltverschmutzung durch Schiffe zu erreichen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der historische deutsche Staat <a href="DDR" class="mw-redirect" title="DDR">DDR</a> orientierte sich ebenfalls an aktuellen Entwicklungen der <a href="Rechtsetzung" title="Rechtsetzung">Rechtsetzungstätigkeit</a> der <a href="Internationale_Seeschifffahrts-Organisation" title="Internationale Seeschifffahrts-Organisation">maritimen UNO-Sonderorganisation „IMCO“</a> und gehörte gemäß Dokumentationen von <a href="Ulrich_Scharnow" title="Ulrich Scharnow">Ulrich Scharnow</a>, <a href="G%C3%BCnter_Hepper" title="Günter Hepper">Günter Hepper</a> und <a href="Max_Oesau" title="Max Oesau">Max Oesau</a> mit Bezug zum Bereich <a href="Seerecht" title="Seerecht">Seerecht</a> an der seinerzeit international bekannten <a href="Ingenieurhochschule_f%C3%BCr_Seefahrt_Warnem%C3%BCnde/Wustrow" title="Ingenieurhochschule für Seefahrt Warnemünde/Wustrow">Ingenieurhochschule für Seefahrt Warnemünde/Wustrow</a> der <a href="Weltschifffahrtsorganisation" class="mw-redirect" title="Weltschifffahrtsorganisation">Weltschifffahrtsorganisation</a> seit 1973 an.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am <a href="Seefahrtsamt_der_DDR" title="Seefahrtsamt der DDR">Seefahrtsamt der DDR</a> gab es zur Untersuchung von Seeunfällen die <a href="Seekammer_der_DDR" title="Seekammer der DDR">Seekammer der DDR</a> als ein mit <a href="Schifffahrt" title="Schifffahrt">Schifffahrts</a><a href="Sachverst%C3%A4ndige" class="mw-redirect" title="Sachverständige">sachverständigen</a> besetztes <a href="Spruchk%C3%B6rper" title="Spruchkörper">Spruchorgan</a>.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die insbesondere dem <a href="Seerecht" title="Seerecht">Seerecht</a> verpflichtete Arbeit der Seekammer<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> der DDR wurde durch die Fernsehserie <i><a href="Zur_See" title="Zur See">Zur See</a></i> in Folge 8 <i>Die <a href="Gerichtsverhandlung" title="Gerichtsverhandlung"> Verhandlung</a></i> im Gebäude des damaligen <i>Haus der Armee Rostock</i> (seit 1. Juli 1992 <a href="Oberlandesgericht_Rostock" title="Oberlandesgericht Rostock">Oberlandesgericht Rostock</a>) anschaulich dargestellt:
</p><p>Dort im Prozessverlauf aus Sicht einer Seeunfalluntersuchung gab der <a href="Kapit%C3%A4n" title="Kapitän">Kapitän</a> Manfred Langhans (verkörpert durch <a href="Erik_S._Klein" title="Erik S. Klein">Erik S. Klein</a>) des auf eine <a href="Untiefe" title="Untiefe">Untiefe</a> geratenen Schiffs die Schuld am Seeunfall durch <a href="Strandung" title="Strandung">Grundberührung des Schiffes</a> seinem <a href="Nautischer_Offizier" title="Nautischer Offizier">3. Offizier</a> Rolf Weiger (dargestellt von <a href="Erwin_Berner" title="Erwin Berner">Erwin Berner</a>), der zum Unfallzeitpunkt auf der <a href="Kommandobr%C3%BCcke" title="Kommandobrücke">Kommandobrücke</a> die <a href="Seewache" class="mw-redirect" title="Seewache">Seewache</a> ging. Diese Schuldzuweisung hätte –sofern zutreffend- für den jungen Offizier in der <a href="Schifffahrt" title="Schifffahrt">Handelsschifffahrt</a> nach Klärung aller Umstände des <a href="Einzelfall" title="Einzelfall">Einzelfalls</a> und der sich ergebenden <a href="Rechtsfrage" title="Rechtsfrage">Rechtsfragen</a> die <a href="Arbeitsrecht" title="Arbeitsrecht">arbeitsrechtlich</a> bedeutsame Konsequenz „Verlust des <a href="Offizierspatent" title="Offizierspatent">Offizierspatents</a>“ bedeutet. Der rechtsübliche <a href="Beisitzer" title="Beisitzer">Beisitzer</a> Kapitän Hans Karsten (verkörpert von <a href="Horst_Drinda" title="Horst Drinda">Horst Drinda</a>) will und muss trotz langjähriger Freundschaft mit Kapt. Langhans die Angelegenheit sachlich und objektiv klären. Die Seekammer arbeitete auch mit Jurist Dettmann (verkörpert durch <a href="Armin_Roder" title="Armin Roder">Armin Roder</a>) still an der vollständigen <a href="Unfallrekonstruktion" class="mw-redirect" title="Unfallrekonstruktion">Unfallrekonstruktion</a> und der <a href="Havariekommissar" title="Havariekommissar">Havariekommissar</a> (verkörpert durch den „DDR-Fernsehkapitän“ <a href="Gerd_Peters" title="Gerd Peters">Gerd Peters</a>) präsentierte sachlich und objektiv die ermittelten Tatsachen der fallbezogenen „<a href="Unfallforschung" title="Unfallforschung">Unfallforschung</a>“, so dass der Vorsitzende der Seekammer (verkörpert durch <a href="Siegfried_Wei%C3%9F_(Schauspieler)" title="Siegfried Weiß (Schauspieler)">Siegfried Weiß</a>) nach vollständiger Feststellung aller <a href="Tatsache" title="Tatsache">Tatsachen</a> und <a href="Abw%C3%A4gung" title="Abwägung">Abwägung</a> aller Ergebnisse schlussendlich den „Unfall-Kapitän“ Manfred Langhans in seine Gesamt-<a href="Verantwortung" title="Verantwortung">Verantwortung</a> nehmen musste und die Verhandlung mit dem arbeitsrechtlich bedeutsamen Spruch „Befristester Verlust des <a href="Kapit%C3%A4nspatent" class="mw-redirect" title="Kapitänspatent">Kapitänspatents</a>“ beendete.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der wissenschaftlichen Reihe „Hamburger Studien zum europäischen und Internationalen Recht“ waren Rechtsfragen zum Thema „Seeunfalluntersuchung und Berechtigungsentzug“ (<a href="Bef%C3%A4higungszeugnis_(Schifffahrt)" title="Befähigungszeugnis (Schifffahrt)">Befähigungszeugnis (Schifffahrt)</a>) auch über den deutschen Sprachraum hinaus Gegenstand einer 1996 im Verlag <a href="Duncker_und_Humblot" class="mw-redirect" title="Duncker und Humblot">Duncker und Humblot</a> veröffentlichten <a href="Dissertation" title="Dissertation">Dissertation</a>.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei Schiffsunfällen von internationaler Bedeutung bzw. Auswirkung kann auch der von der <a href="Vereinte_Nationen" title="Vereinte Nationen">UNO</a> eingerichtete <a href="Internationaler_Seegerichtshof" title="Internationaler Seegerichtshof">Internationale Seegerichtshof</a> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a></span> <span lang="en-Latn" style="font-style:italic">International Tribunal for the Law of the Sea</span>) zuständig werden, welcher am 18. Oktober 1996 seinen Dienst aufnahm und seitdem seinen Sitz in <a href="Hamburg" title="Hamburg">Hamburg</a> hat.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Maritime_incidents?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Schiffsunfall</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a href="Liste_von_Katastrophen_der_Schifffahrt" title="Liste von Katastrophen der Schifffahrt">Liste von Katastrophen der Schifffahrt</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=Schiffsunfall">Literatur über Schiffsunfall</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a href="Joachim_Hahne" title="Joachim Hahne">Joachim Hahne</a> (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Handbuch Schiffssicherheit&nbsp;: Erkennen, Bewerten, Entscheiden, Handeln</cite>. 1. Auflage. Seehafen Verlag, Hamburg 2006, ISBN 3-87743-815-6.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Schiffsunfall&amp;rft.btitle=Handbuch+Schiffssicherheit+%3A+Erkennen%2C+Bewerten%2C+Entscheiden%2C+Handeln&amp;rft.date=2006&amp;rft.edition=1.&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3877438156&amp;rft.place=Hamburg&amp;rft.pub=Seehafen+Verlag" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=HwpDAAAAIAAJ&amp;pg=PA533&amp;dq=seegefahr+H%C3%B6here+Gewalt&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjAsfLRns3jAhXpN-wKHS-pC384ChDoAQg1MAM#v=onepage&amp;q=seegefahr%20H%C3%B6here%20Gewalt&amp;f=false">August Schiebe, <i>Lehrbuch der Contorwissenschaft</i>, Teil I, 1853, S. 533 FN 2-7</a></span>
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<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Health_and_Safety_Executive" title="Health and Safety Executive">Health and Safety Executive</a> „Investigating accidents and incidents - A workbook for employers, unions, safety representatives and safety professionals.“ (HSG245, 2004) <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.hse.gov.uk/pubns/books/hsg245.htm">HSE Books Download</a> (Search&nbsp;: HSG245), verfügbar auf der Website der Health and Safety Executive; abgerufen am 13. Nov. 2025.</span>
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</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bsu-bund.de/SharedDocs/pdf/DE/Jahresstatistik/Jahresstatistik_2009.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3">Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung: Jahresbericht 2009, S. 9</a></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=vIzhm9mDnbMC&amp;pg=PA112&amp;dq=Seeunfall+schiffsunfall&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwiE693uzafjAhWGwsQBHQUKBU44ChDoAQhUMAk#v=onepage&amp;q=Seeunfall%20schiffsunfall&amp;f=false">Christian von Gerlach, <i>Die Seesicherheitsuntersuchung</i>, 2005, S. 28</a></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Eintrag unter <i><a href="Internationale_Seeschifffahrts-Organisation" title="Internationale Seeschifffahrts-Organisation">Intergovernmental Maritime Consultative Organization</a> – Abk. IMCO.</i> „ … Die DDR ist seit 1973 Mitglied der IMCO …“ In: <a href="Ulrich_Scharnow" title="Ulrich Scharnow">Ulrich Scharnow</a> (Hrsg.), Lothar Uhlig, <a href="Max_Oesau" title="Max Oesau">Max Oesau</a> u.&nbsp;a. <a href="Mitautor" class="mw-redirect" title="Mitautor">Mitautoren</a>: <i><a href="Transpress_Verlag" title="Transpress Verlag">transpress</a> Lexikon <a href="Seefahrt" title="Seefahrt">Seefahrt</a>.</i> 3. Aufl. 1981, Seite 232 – <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/203375165">203375165</a></span> sowie zuletzt 1988 unter <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/890406286">890406286</a></span>.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="G%C3%BCnter_Hepper" title="Günter Hepper">Günter Hepper</a> und <a href="Max_Oesau" title="Max Oesau">Max Oesau</a>: <i>Gesetze, Normen, Konventionen. <a href="Seerecht" title="Seerecht">Seerecht</a> in der Entwicklung.</i> „ … die IMCO, der die DDR seit 1973 angehört …“ In: <i><a href="Jahrbuch_der_Schiffahrt" title="Jahrbuch der Schiffahrt">Jahrbuch der Schiffahrt</a>.</i> Jg. 1982, <a href="Transpress_Verlag" title="Transpress Verlag">Transpress Verlag</a> Berlin, 1982, Seite 30–34, bibliografischer Nachweis unter <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/012893536">012893536 </a></span>.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a href="Seekammer_der_DDR" title="Seekammer der DDR">Seekammer der DDR</a> – mit <a href="Schifffahrt" title="Schifffahrt">Schifffahrts</a><a href="Sachverst%C3%A4ndige" class="mw-redirect" title="Sachverständige">sachverständigen</a> besetztes <a href="Spruchk%C3%B6rper" title="Spruchkörper">Spruchorgan</a> beim <a href="Seefahrtsamt_der_DDR" title="Seefahrtsamt der DDR">Seefahrtsamt der DDR</a>.</i> In: <a href="Ulrich_Scharnow" title="Ulrich Scharnow">Ulrich Scharnow</a>, Lothar Uhlig, <a href="Max_Oesau" title="Max Oesau">Max Oesau</a> et al.: <i><a href="Transpress_Verlag" title="Transpress Verlag">transpress</a> Lexikon <a href="Seefahrt" title="Seefahrt">Seefahrt</a>.</i> 3. Aufl. 1981, S. 485, <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/203375165">203375165</a></span> sowie zuletzt 1988 unter <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/890406286">890406286</a></span>.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Seekammer:</i> selbständiges staatliches Organ im System der <a href="Schifffahrtsaufsicht" class="mw-redirect" title="Schifffahrtsaufsicht">Schifffahrtsaufsicht</a> vom <a href="Ministerium_f%C3%BCr_Verkehrswesen" title="Ministerium für Verkehrswesen">Ministerium für Verkehrswesen</a> der DDR zur Untersuchung und Verhandlung von Seeunfällen in der <a href="Seeschifffahrt" title="Seeschifffahrt">Seeschifffahrt</a>; als <a href="Berufung_(Recht)" title="Berufung (Recht)"> Berufungs</a>-<a href="Instanz_(Recht)" title="Instanz (Recht)"> Instanz</a> gibt es eine „Große Seekammer“. In: Erno Wiebeck, Wolfgang Althoff et al.: <i>BI Taschenlexikon Lexikon <a href="Schiffbau" title="Schiffbau">Schiffbau</a> <a href="Schiffahrt" class="mw-redirect" title="Schiffahrt">Schiffahrt</a>.</i> <a href="Bibliografisches_Institut" class="mw-redirect" title="Bibliografisches Institut">Bibliografisches Institut</a> Leipzig, 1. Aufl. 1980 – <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/810117851">810117851</a></span> sowie 2. Aufl. 1982, S. 303, <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/203548515">203548515</a></span>.</span>
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<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter Flieher: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.fernsehenderddr.de/index.php?script=dokumentationsblatt-detail&amp;id1=16802"><i>ZUR SEE: 8. DIE VERHANDLUNG (1976).</i></a> Auf <a href="Deutscher_Fernsehfunk" title="Deutscher Fernsehfunk">fernsehenderddr.de</a>, abgerufen am 28. März 2025</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Axel Hendriksen: „Seeunfalluntersuchung und Berechtigungsentzug“, <a href="Dissertation" title="Dissertation">Dissertation</a>, <a href="Universit%C3%A4t_Hamburg" title="Universität Hamburg">Universität Hamburg</a> 1995, Verlag <a href="Duncker_und_Humblot" class="mw-redirect" title="Duncker und Humblot">Duncker und Humblot</a> 1996, 216 Seiten, bibliografischer Nachweis unter <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/94635054X">94635054X </a></span>.</span>
</li>
</ol>
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<div class="klappleiste-bild nomobile noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><a href="Schifffahrt" title="Schifffahrt"></a></span></div>
<div class="klappleiste-kopf">Liste von Katastrophen der Schifffahrt</div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<div class="centered" style="display: table">
<p><a href="Liste_bedeutender_Seeunf%C3%A4lle_bis_1500" title="Liste bedeutender Seeunfälle bis 1500">bis 1500</a>&nbsp;|
<a href="Liste_bedeutender_Seeunf%C3%A4lle_im_16._Jahrhundert" title="Liste bedeutender Seeunfälle im 16. Jahrhundert">1501–1600</a>&nbsp;|
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<a href="Liste_bedeutender_Seeunf%C3%A4lle_1801%E2%80%931850" title="Liste bedeutender Seeunfälle 1801–1850">1801–1850</a>&nbsp;|
<a href="Liste_bedeutender_Seeunf%C3%A4lle_1851%E2%80%931875" title="Liste bedeutender Seeunfälle 1851–1875">1851–1875</a>&nbsp;|
<a href="Liste_bedeutender_Seeunf%C3%A4lle_1876%E2%80%931900" title="Liste bedeutender Seeunfälle 1876–1900">1876–1900</a>&nbsp;|
<a href="Liste_bedeutender_Seeunf%C3%A4lle_1901%E2%80%931910" title="Liste bedeutender Seeunfälle 1901–1910">1901–1910</a>&nbsp;|
<a href="Liste_bedeutender_Seeunf%C3%A4lle_1911%E2%80%931920" title="Liste bedeutender Seeunfälle 1911–1920">1911–1920</a>&nbsp;|
<a href="Liste_bedeutender_Seeunf%C3%A4lle_1921%E2%80%931930" title="Liste bedeutender Seeunfälle 1921–1930">1921–1930</a>&nbsp;|
<a href="Liste_bedeutender_Seeunf%C3%A4lle_1931%E2%80%931940" title="Liste bedeutender Seeunfälle 1931–1940">1931–1940</a>&nbsp;|
<a href="Liste_bedeutender_Seeunf%C3%A4lle_1941%E2%80%931950" title="Liste bedeutender Seeunfälle 1941–1950">1941–1950</a>&nbsp;|
<a href="Liste_bedeutender_Seeunf%C3%A4lle_1951%E2%80%931960" title="Liste bedeutender Seeunfälle 1951–1960">1951–1960</a>&nbsp;|
<a href="Liste_bedeutender_Seeunf%C3%A4lle_1961%E2%80%931970" title="Liste bedeutender Seeunfälle 1961–1970">1961–1970</a>&nbsp;|
<a href="Liste_bedeutender_Seeunf%C3%A4lle_1971%E2%80%931980" title="Liste bedeutender Seeunfälle 1971–1980">1971–1980</a>&nbsp;|
<a href="Liste_bedeutender_Seeunf%C3%A4lle_1981%E2%80%931990" title="Liste bedeutender Seeunfälle 1981–1990">1981–1990</a>&nbsp;|
<a href="Liste_bedeutender_Seeunf%C3%A4lle_1991%E2%80%932000" title="Liste bedeutender Seeunfälle 1991–2000">1991–2000</a>&nbsp;|
<a href="Liste_bedeutender_Seeunf%C3%A4lle_2001%E2%80%932010" title="Liste bedeutender Seeunfälle 2001–2010">2001–2010</a>&nbsp;|
<a href="Liste_bedeutender_Seeunf%C3%A4lle_2011%E2%80%932020" title="Liste bedeutender Seeunfälle 2011–2020">2011–2020</a>&nbsp;|
<a href="Liste_bedeutender_Seeunf%C3%A4lle_seit_2021" title="Liste bedeutender Seeunfälle seit 2021">seit 2021</a>.
<span style="color:grey;"><b>Binnenschifffahrt:</b></span>
<a href="Liste_von_Unf%C3%A4llen_der_Binnenschifffahrt" title="Liste von Unfällen der Binnenschifffahrt">Liste von Unfällen der Binnenschifffahrt</a>.
<span style="color:grey;"><b>Militär:</b></span>
<a href="Liste_bedeutender_Schiffsversenkungen" title="Liste bedeutender Schiffsversenkungen">Liste bedeutender Schiffsversenkungen</a>&nbsp;|
<a href="Liste_von_U-Boot-Ungl%C3%BCcken_seit_1945" title="Liste von U-Boot-Unglücken seit 1945">Liste von U-Boot-Unglücken seit 1945</a>.
<span style="color:grey;"><b>Historische Untergänge:</b></span>
<a href="Liste_der_schwersten_Katastrophen_der_Schifffahrt" title="Liste der schwersten Katastrophen der Schifffahrt">Liste der schwersten Katastrophen der Schifffahrt</a>.
</p>
</div>
</div></div>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4052449-8">4052449-8</a></span> </div>
</div></div>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable" style="border-top-style: solid; border-top-width: 1px; clear: both; font-size:95%; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="Vorlage_Rechtshinweis"><div class="noviewer noresize nomobile" style="display: table-cell; padding-bottom: 0.2em; padding-left: 0.25em; padding-right: 1em; padding-top: 0.2em; vertical-align: middle;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="skin-invert" typeof="mw:File"></span></div>
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!</div>
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